Die Herkunft des Wortes »Tee« (April 2018)

Es ist schon faszinierend, was man durch das Internet so lernt. Zum Beispiel auch über Sprache.
Wusstet ihr, dass es bis auf ganz wenige Ausnahmen auf der Welt im Grunde nur Abwandlungen von zwei Wörtern für Tee gibt? Nämlich »Tee« oder »Chai«.
Also eine Hälfte der Welt sagt zu Tee »Tee«, die andere sagt so etwas wie »Chai«. Und dann gibt es welche, die sagen »Chai Tee« und outen sich als Idioten. Aber das nur am Rande.
Das Ganze hat etwas damit zu tun, wie Tee gehandelt wurde.

Gründonnerstag (März 2018)

Heute ist Gründonnerstag. Das ist der Tag, an dem das letzte Abendmahl stattgefunden haben soll. Also nicht generell, sondern das von Jesus.
Damals gab es etwas Probleme mit der Tischbestellung, weil die vorher Bescheid gegeben haben, dass sie einen Tisch für 24 brauchen.
»Wat denn? Ihr seid doch nur 12. Oder dreizehn, wenn man den Typen mit dem Leuchtkranz um den Kopp dazuzählt.«
»Ja, aber wir müssen ja alle auf der einen Seite des Tisches sitzen, damit nicht manche von uns mit dem Rücken zu den Malern sitzen.«
»Welche Maler?«

Valentinstag (Februar 2018)

Heute ist Valentinstag. Wie Hollywood und eine Reihe von Schriftstellern seit dem 14. Jahrhundert es uns gelehrt hat, ist das ein Tag der Liebe. Und wie die Blumen- und Schokoladenindustrie es uns gelehrt hat, ist es ein Tag, an dem man möglichst Blumen und Schokolade verschenken sollte.
Wenn man es nicht mit romantischer Liebe in Verbindung bringt, dann hat man vielleicht noch im Kopf, dass an dem Tag ein Massaker in Chicago stattgefunden hat, für das sich Al Capone verantwortlich zeichnete.
Aber woher kommt der Tag wirklich? Wer war Valentin?

Eva & Adolf (April 2018)

Eva H., vormalige Braun sagt: »Ach, ist das schön endlich verheiratet zu sein.«
Ihr Mann, Adolf H., hockt grimmig auf dem Stuhl und gibt nur ein Krächzen von sich.
»Sag mal, Wolfilein«, spricht die Frau, »wo fahren wir eigentlich in den Flitterwochen hin.«
Der Mann, dem die schwarzen Haarsträhnen ins Gesicht hängen, schaut auf: »Äfa, äch weiß nicht, ob wir öberhaupt irgendwo hinfahren können.«
»Was, willst du etwa die ganze Zeit nur hier im Bunker herumlungern?«
»Äch dänke schon.«
»Na toll. Das habe ich mir ja etwas anders vorgestellt.«

Der Petersdom und die Reformation (April 2018)

Heute vor 512 Jahren (sprich: 1506) wurde der Grundstein für den Petersdom in Rom gelegt. (Happy Birthday, übrigens)
Ironischerweise war das auch der Grundstein für die Spaltung der Kirche.
Der Papst lebte damals ein wenig nach dem Motto: »Ick will die größte, schönste Kirche.«
Und die anderen Bischöfe sagten: »Is ja nich so, als hätten wir nich schon etliche Kirchen.«
»Die soll aber noch größer und schöner sein. Also so richtig auf Jahre hinaus, mit allem Pipapo und so.«
»Und wer soll den Scheiß bezahlen?«, fragten alle anderen.

Masada (April 2018)

Heute vor 1944 oder 1945 Jahren, sprich im Jahre 73 oder 74, beendeten die Römer den jüdischen Krieg, als sie in Masada einfielen.
Wie das damals so üblich war, haben die Statthalter der römischen Provinzen ordentlich Steuern eingetrieben und auch gerne mal für sich abgezweigt. Als irgendwann die Juden nicht mehr zahlen konnten, ist der damalige Statthalter mit Soldaten in den Tempel eingedrungen und meinte: »Dit is allet meins.«
Die Juden sahen das freilich anders. »Kannste doch nich machen!«
»Wohle!«
»Manno!«

Die Ermordung von Julius Caesar (März 2018)

Am 15. März 44 v.Chr. ging Gaius Julius Caesar in das Theater von Pompeius - eigentlich ein Veranstaltungsort -, weil dort der Senat tagte. Während der Sitzung sollte es Gladiatorenkämpfe geben, denn - klar - warum auch nicht. Auch heute im Bundestag werden sich ja noch verbal die Köpfe eingeschlagen.
Was Caesar nicht wusste, war, dass die Gladiatoren da waren, falls irgendwas bei seiner Ermordung schiefgehen sollte.

Die Entdeckung des Uranus (März 2018)

Heute vor 237 Jahren entdeckte William Herschel einen neuen Planeten. Nun, zumindest hat er etwas entdeckt, von dem er dachte: »Wat is’n dit?«
Bis ein russischer Astronom sagte: »Keule, scheint irgendwie ›n Planet zu sein.«
»Is ja ›n Ding!«, sagte William und nannte es »Georgsgestirn«, nach seinem König Georg III.
Der König war davon sehr geschmeichelt. »Trefflicher Name!«, sagte er. »Und weil Arschkriecherei einen immer weiterbringt, kannst du jetzt Chefastronom von Großbritannien sein.«